wirtschaftsethik

Wirtschaftsethik

„Wirtschaft ist für den Menschen da?“

Zu den wesentlichen Zielen der Ausbildung im Rahmen der JBSG gehört es, die Teilnehmenden in Stand zu setzen, eigenverantwortlich und mit einem anwendbaren Orientierungsprofil ausgestattet, wirtschaftliche Zusammenhänge wahrzunehmen und kritisch zu reflektieren.
Die Behauptung, dass Ethik und Wirtschaft nichts miteinander zu tun haben, wird ebenso in Frage gestellt, wie dass man die „unsichtbare Hand“ (A. Smith) nicht stören solle, damit sich alles zum Glück der Menschen wende. Konzepte wie beispielsweise das Shareholder-Value-System werden Konzepten des Stakeholder-Values und dem „Corporate Social Responsibility“ gegenübergestellt.

Der Seminarteil Wirtschaftsethik schöpft aus den Ergebnissen und den Methoden der so genannten klassischen wie der modernen katholischen Soziallehre, um in kontroversen Fragestellungen zu einem Urteil zu gelangen. Wirtschaft ist eine Unternehmung von Menschen und muss von der Menschenwürde ausgehen.

Nicht „Wirtschaftsromantik“, sondern Befähigungen zu Entscheidungen und Einsichten aus menschlicher Reife mit Orientierungshintergrund sind die vorrangigen Ziele dieses Moduls. Die Auseinandersetzung mit sittlichen Grundorientierungen im Bereich des Wirtschaftens dient der Stärkung der Persönlichkeit der ökonomisch interessierten Schülerinnen und Schüler, deren Bewusstsein für gesellschaftliche Fragen durch dieses Modul geschärft wird.

Nach einer Einführung in die Fundamentalethik folgt die Auseinandersetzung mit wirtschaftsethischen Inhalten. Die Vermittlung erfolgt teilweise in Planspielen und Fallstudien, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konfligierende Perspektiven übernehmen. Das Modul wird von erfahrenen Dozenten katholischer Lehrstühle deutscher Universitäten durchgeführt.

zurück zum Konzept